Mein Gehen war der egoistische Versuch, meinem Leben mehr Tiefe zu geben.
Doch die Tiefe fühlt sich oft wie ein freier Fall an.
Ein freier Fall, der Erinnerungen immer schneller an mir vorbei ziehen lässt.
So schnell, dass mir schwindelig wird und mein Herz weh tut.
Es tut weh, weil die Sehnsucht nicht vergeht.
Sie bleibt da und schaut mir tonlos dabei zu, wie ich versuche,
meine Wahrhaftigkeit mit Leben zu füllen.
Und das gelingt mir manchmal gut.
Aber dann gibt es wieder Tage, an denen Tränen meinen Gedanken Ausdruck verleihen
und ich mich zurück in deinen Arm sehne.
In deinen Arm, der mein zu Hause und unsere Liebe war.
Diese Liebe, die ich mir seither versuche selbst zu geben- und zum mindest bin ich jetzt mehr Ich
-aber eben ohne Dich.

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